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By Klaas-Denekas Woortmann

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Es schließt sich jetzt an das Vorhergehende mit Notwendigkeit die Frage an, inwieweit die Tätigkeit der Viszeralganglien von Mytilus vom Gehirn abhängig ist, und ob sie nach Ausschaltung der Cerehralganglien selbständiger Reflexe fähig sind. Bei der Beobachtung von Muscheln, denen ich, um die Selbständigkeit der Pedalganglien zu untersuchen, den vorderen Teil der Schale mitsamt Gehirn fortgeschnitten hatte, fiel mir auf, daß derartig operierte Tiere imstande waren, die Schalen nach Belieben zu öffnen oder zu schließen.

Die Lebensdauer fiel verschieden aus. Während einige nach etwa 20 Tagen starben, lebten andere noch nach 2 Monaten, waren also offenbar nicht ernsthaft geschädigt. Pecten wissen wir dagegen, daß Durchschneidung der Cerebroviszeralkonnektive stets den Tod in ziemlich kurzer Zeit herbeiführt (nach mündlicher Mitteilung v. BuDDENBROCKs). Worauf diese höchst auffällige Erscheinung zurückzuführen ist, ist indessen nicht bekannt. Beiträge zur Nervenphysiologie von Mytilus edulis. 521 Physiologie der Cerebralganglien.

Zur Entscheidung dieser Frage wurde seitlich aus einer Schalenhälfte und dem Mantel ein Stück herausgeschnitten. Die inneren Organe lagen nun frei da. Reizung des Mantelrandes bei einem Tier, dessen Fuß im Schalenraum ausgestreckt lag, führte Kontraktion des Mantelrandes und des Fußes herbei. Bei dieser Versuchsanordnung war somit 522 Klaas-Denekas W oortmann: eine Reizung des Fußes durch die sich aneinanderlegenden Mantelränder ausgeschlossen. Mithin bleibt als Auslösungsfaktor für die Kontraktion des Fußes nur die nervöse Erregung übrig, die über das Gehirn ( 0.

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