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By Hans Bürger-Prinz

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Im Serum pos. Liquor: WaR. pos. Nonne pos. Eiweiß nach Nissl 3 Teilstriche. Zellzahl: 78 / 3 • Goldsol- und Mastixkurve typisch paralytisch. A. wurde hier einer Malariabehandlung unterzogen. 1928 ab Chinin. Während der Fieberbehandlung kamen die affektiven Störungen des A. noch viel deutlicher heraus. Zeitweilig war er besonders während der Temperaturanstiege selbst sehr 40 Die Syndrome. ängstlich. Vorherrschend bestand aber eine Neigung zu hemmungslosem, fast heulendem Weinen. Beim 6. Temperaturanstieg halluzinierte er zweifellos.

Er traue sich viel zu viel zu, auch im Geschäft, gönne sich gar keine Ruhe und könne nicht einsehen, daß er bei seiner Aufgeregtheit, Hastigkeit und Flüchtigkeit Fehler mache. Vor allem führte die Frau darüber Klage, daß H. ans Trinken gekommen sei, viel mehr als früher noch in Gesellschaft gehe. Er sei ungemein lustig und ausgelassen und vermöge sich keinerlei Zwang darin mehr aufzuerlegen. Irgendwelche faßbaren gröberen Intelligenzdefekte ließen sich bei H. nicht feststellen. Die WaR. , Zellzahl 8.

Damals ließ er sich nicht behandeln, weil er sich zu sehr schämte. Wie er selbst angibt, sei er aber auch wohl zu leichtsinnig gewesen. Er lebte als Student mit einem sehr reichlichem Wechsel ausgesprochen locker, hatte viel Umgang mit Mädchen, trank erheblich, konnte sich als aktiver Student nicht genug auf Mensuren herumschlagen. Bei Kriegsausbruch wurde er eingezogen und kam 1915 in Lazarettbehandlung wegen eines Ausschlages am Körper, der als Lues II diagnostiziert wurde. Er wurde mit Quecksilberschmierkuren und Quecksilbereinspritzungen behandelt.

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