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By G. van Eysselsteijn, K. Fred Wenckebach

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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E) das Eingießen von Liq. anodyn. Hoffmanni, von Branntwein, Jenever, Öl, Milch. 42 Von Galenus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. 5. Venaesektion (Phlebotomia) entweder sofort, oder später, gegen Blutandrang nach dem Kopfe. Sie wurde von Wundärzten meistens angewandt. 6. Tabaksrauch als sog. Tabaksklistier. 7. Tabaksinfusion als Lavement. 8. Das "Einblasen von Luft", gewöhnlich in den Anus. 9. Stuhlzapfen oder Lavemente. Einige Male wird erwähnt, daß zugleich mit dem endlichen Beibehalten des Lavements, das Blut aus der schon geöffneten Vena reichlich zu fließen anfängt.

Natürliche Wärme vorgezogen, die man erhielt, indem man den Ertrunkenen zu einer gesunden Person oder gar zwischen zwei gesunde Personen ins Bett legte. Diese Methode hatte begeisterte Anhänger. Auch sie ist nicht neu. König David (s. Könige I) und Kaiser Karl V. mögen als Beispiele dienen, um zu zeigen, wie verschiedene medici regii der Meinung waren, daß natürliche Wärme der 'Schwachen Herzwirkung erschöpfter und alter Personen zugute kommen mußte. Eine lebhaft besungene und zugleich lehrhafte Geschichte über das Lob der natürlichen Wärme wird uns in extenso mitgeteilt von Van Leersum, Ned.

Von Phlebotomie verspricht Hufeland sich wenig (teste experientia) gegen Überfüllung des Herzens und der V enae. Denn entweder evakuiert sie wenig oder nichts und nützt somit nichts, oder es kommt wohl Blut, aber dann ist dies ein Beweis, daß das Herz schon wieder wirkt. Blasebälge wirken, indem sie die Luft in den Lungen erfrischen und das Herz zur Kontraktion reizen. Elektrizität ist nun offenbar bei Asphycticis das einzig Richtige, da sie die vis vitalis erregt (the living principle von Hunter).

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