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By Max Born

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6. Dynamik. Das Trägheitsgesetz. Nach diesen Vorbereitungen wenden wir uns nun der Frage zu, von der wir ausgingen, nä~lich in welcher Weise Kräfte Bewegungen erzeugen. Der einfachste Fall ist der, daß überhaupt keine Kräfte da sind. Dann wird ein ruhender Körper sicherlich nicht in Bewegung gesetzt. Diese Feststellung machten bereits die Alten; sie glaubten aber überdies, daß auch das Umgekehrte gelten müsse: wo Bewegung sei, müßten auch Kräfte wirken, die sie unterhalten. Diese Ansicht führt sogleich auf Schwierigkeiten, wenn man sich überlegt, warum ein geschleuderter Stein oder Speer weiter fliegt, wenn er die Hand verlassen hat; diese ist es offenbar, die ihn in Bewegung bringt, ihre Einwirkung aber ist zu Ende, sobald die Bewegung eigentlich begonnen hat.

Es ist möglich, daß keine gleichförmige Bewegung existiere, durch welche die Zeit genau gemessen werden kann, alle Bewegungen können beschleunigt oder verzögert werden; allein der Verlauf der absoluten Zeit kann nicht geändert werden. Dieselbe Dauer und dasselbe Verharren findet für die Existenz aller Dinge statt; mögen die Bewegungen geschwind, langsam oder Null sein. « Über den Raum äußert Newton ahnliehe Ansichten; er sagt: :oll. Der absolute Raum bleibt vermöge seiner Natur und ohne Beziehung auf einen äußeren Gegenstand stets gleich und unbeweglich.

Bei kleinen Ausschlägen bewegt sich die Kugel fast geradlinig; ihre Bewegungsrichtung sei die x-Achse. Setzt man die Kugel in Bewegung, so vollführt sie eine periodische Schwingung, deren Wesen man sich so klar macht: Man bringe die Kugel mit der Hand etwas aus der Gleichgewichtslage, dabei spürt man die zurückziehende Kraft x der Feder. Läßt man die Kugel los, so erteilt diese Kraft ihr eine Beschleunigung, Abb. zo. sie kehrt mit wachsend~r Geschwindigkeit in die Mittellage zuriick. Dabei nimmt aber die rückziehende Kraft, also auch die Beschleunigung, dauernd ab und wird beim Passieren der Mittellage selbst gleich Null; denn in dieser ist die Kugel ja im Gleichgewichte, ell greift also keine beschleunigende Kraft an ihr an.

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