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By Walter Schumacher

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Brassica oleracea Weill Weill Weill 4 Tage Kalthaus I 4 Tage Warmhaus II 51,2 (5°) 33,0 (20°) 78,4 (5°) 54,5 (20°) 27,7 (2°) 17,1 (30°) I I . Griin 28,6 (2°) 9,4 (30°) Man sieht hier einen deutlichen Riickgang des Peroxydasengehaltes hei erhohter Temperatur, unahhangig von der urspriinglichen Hohe des Anfangswertes, ahhangig offenhar von dem Temperaturintervall. Dieser Riickgang ist nun aher nicht etwa auf die weiBen Gehiete heschrankt, sondern verlauft auch in den griinen Randern, und hier so gar mit groBerer Intensitat, wie ein Vergleich der heiden letzten Spalten zeigt, deren Werte sich auf dasselhe Blatt beziehen.

Es wurde nun in den vorhergehenden Kapiteln gezeigt, daB diese Befunde in engem Zusammenhang mit einem veranderten Stoffwechsel stehen, der letzten Endes durch den Ausfall der Assimilation bedingt ist. Es wurde angenommen, daB der Betriebsstoffwechsel der weiBen Zellen irgendwie herabgesetzt ist, daB eine Erhohung des Oxydationspotentials, ausgedriickt durch den vermehrten Gehalt an Peroxydasen, eintritt, sei es, daB das Substrat verschieden, sei es, daB eine sonstige Erschwerung im oxydativen Mechanismus vorhanden ist.

Hier wird nun eine Deutung moglich, wenn man annimmt, daB nicht. nur das AusmaB, sondern auch der Mechanismus des Prozesses einen EinfluB auf die Hohe der Peroxydasen ausiiben. Setzen wir einmal versuchsweise die Fermentmenge gleich mit dem Oxydationspotential, so kann eine Erhohung erfolgen entweder, wenn der OxydationsprozeB selbst eine Erschwerung erfahrt, oder aber, wenn sich das Substrat in seinem Dehydrierungspotential andert. daB, wenn diese Schwierigkeit der Funktion oder des Materials wegfallt, auch die Fermentmenge dem sich anpaBt und zuriickgeht.

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