Download Lehrbuch der Inneren Medizin by H. Assmann, G. v. Bergmann, F. Stroebe, H. Bohnenkamp, R. PDF

By H. Assmann, G. v. Bergmann, F. Stroebe, H. Bohnenkamp, R. Doerr, H. Eppinger, E. Grafe, Fr. Hiller, G. Katsch, P. Morawitz, A. Schittenhelm, R. Siebeck, R. Staehelin, W. Stepp, H. Straub (auth.)

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Bei Leptosomen findet man auch "eunuchoide Züge": überlange Glieder, vermehrte Beckenbreite bei Männern, Maskulinismus und Genitalhypoplasie bei Frauen. Oft bestehen Kleinwuchs und Verkümmerungen des Gesichtes. Bei den Dysplastilcern kommen außer eunuchoidem Hochwuchs andere Hochwuchsformen vor, Gigantismus, eunuchoider Fettwuchs, Intersexe (Maskulinismus und Feminismus), Dystrophia adiposogenitalis, Akromegalie, Infantilismus, Kretinismus, Kümmer- und Zwergformen und Dysplasien (vgl. Bd. II). Daß diese Typen durch allerlei Mischungen und Zwischenformen verbunden sind, versteht sich von selbst.

Der Mensch ist zur Gemeinschaft geschaffen und hat, bewußt und unbewußt, teil am Gemeinschaftsbesitze der Menschheit. Er lebt in der geschichtlich gewordenen, sozial gestalteten Umwelt. Doch indem wir vom Menschen und seinem Schicksal von sozialer Ordnung und von Geschichte reden, sind wir selbst beteiligt, in diese Beziehungen einbezogen, sind gebunden und verpflichtet, ein Glied der Gemeinschaft. 8 R. SIEBECK: Einleitung. 2. Gesund und krank. (Subjektives und objektives Kranksein. ) Der Gesunde fühlt sich wohl.

Es ist wichtig, das immer im Auge zu behalten. Alles was notwendig ist, aber auch nur was notwendig ist, muß in dem Zusammensein des Kranken und des Arztes berührt werden. Das gilt für den ganzen Weg der ärztlichen Betätigung, vom ersten bis zum letzten Augenblick, für Untersuchung, Beurteilung und Behandlung. Der Arzt muß dies Verhältnis richtig verstehen: für ihn ist es die gewohnte, alltägliche Lage, für den Kranken ist es meist ein kritischer, beängstigender, erwartungsvoll gespannter Augenblick, in dem auf jede Miene, jeden Ausdruck oft allzu ängstlich geachtet wird; der Kranke ist in Not, der Arzt im Beruf, das ist ein großer Unterschied, und der Arzt muß sich davor hüten, daß Gewohnheit ihn zur Nachlässigkeit oder Gleichgültigkeit verleite.

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