Download Suizidgefährdung und Suizidprävention bei älteren Menschen: by Reinhard Lindner, Daniela Hery, Sylvia Schaller, Barbara PDF

By Reinhard Lindner, Daniela Hery, Sylvia Schaller, Barbara Schneider, Uwe Sperling

Das modify bietet Chancen und Entwicklungspotenziale, wie zum Beispiel die „späte Freiheit“, die Perspektiven eröffnet und ein erfülltes Leben ermöglicht. Die Schattenseiten des Alters aber sind Einschränkungen und Verluste im körperlichen und psychosozialen Bereich. Altwerden ist oft belastend und schwer zu ertragen.

Die heute 70-Jährigen sind im Durchschnitt geistig und körperlich zwar so healthy wie die 60- bis sixty five- Jährigen vor 30 Jahren. Tatsache ist aber auch, dass Krankheitsanfälligkeit und -häufigkeit nach dem Überschreiten des eighty. Lebensjahres zunehmen. Behinderungen in der Alltagsbewältigung erschweren das bisher gewohnte Leben. Hilfe- und Pflegebedürftigkeit werden wahrscheinlicher. Wenn geistige Fähigkeiten nachlassen, soziale Beziehungsnetze brüchiger werden und deutliche Verluste zu verkraften sind, kann für manche ältere Menschen das Dasein so zur final werden, dass sie nicht mehr leben wollen.

In diesem Buch werden die aktuellen Forschungsergebnisse und klinischen Erfahrungen rund um das Thema der Suizidgefährdung und -prävention im regulate ausführlich dargestellt und analysiert. Das Buch richtet sich an Pflegende, Therapeuten, Sozialpädagogen, Psychiater, Psychotherapeuten, andere Professionelle und an Ehrenamtliche, die mit älteren Menschen arbeiten. Alle wichtigen Aspekte, von „Zahlen und Fakten“, bis zum „Erkennen, Vorbeugen und Behandeln“ werden angesprochen und von einem renommierten Herausgeber- und Autorenteam in ihrem Gesamtkontext diskutiert.

Show description

Read or Download Suizidgefährdung und Suizidprävention bei älteren Menschen: Eine Publikation der Arbeitsgruppe „Alte Menschen“ im Nationalen Suizidpräventionsprogramm für Deutschland PDF

Best geriatrics books

Practical Management of Depression in Older People (Hodder Arnold Publication)

The textual content examines the several remedies for melancholy within the aged. It exhibits how the multi-disciplinary group may possibly effect the effectiveness of such remedies and discusses the sensible implications.

The handholder's handbook: a guide to caregivers of people with Alzheimer's or other dementias

 In a countrywide survey, 19 million americans acknowledged they've got a friend with Alzheimer's, and 37 million stated they knew anyone who had it. but if Rosette Teitel discovered herself within the function of caregiver to her sick husband, she may locate no books that replied her functional wishes: How do you supply a 170-pound guy a bath?

Führungskompetenz für Leitende Ärzte: Motivation, Teamführung, Konfliktmanagement im Krankenhaus

Setzen Sie Impulse! Insbesondere von Leitenden Ärzten werden neben den medizinischen zunehmend auch Führungs- Kompetenzen erwartet. Diese Kompetenzen sind nachweislich karrierefördernd. Konkrete Beispiele aus dem ärztlichen Führungsalltag in der KlinikHandfeste Praxisempfehlungen – wissenschaftlich abgesichert/belegt(Beispiele aus dem Klinikalltag in Kombination mit dem dazugehörigen psychologischen Hintergrund)Lösungsstrategien, um souverän und erfolgreich zu agierenInterviews mit anerkannten Führungskräften aus dem Kliniksektor und aus meinungsbildenden Verbänden: Vorstände, Geschäftsführer, ärztliche DirektorenFührungstools für Leitende Ärzte: Checklisten, Kopiervorlagen für Mitarbeitergespräche, exams für Situationstransparenz und –klärung, assessments für den Abgleich von Selbst- und Fremdbild …Führungspersönlichkeiten in der Medizin gelingt es, ihre ärztlichen Mitarbeiter zu motivieren.

Dementia in Clinical Practice: A Neurological Perspective: Pragmatic Studies in the Cognitive Function Clinic

This concise, pragmatic, pocket-sized publication addresses neurological contributions to the analysis and administration of dementia via a longitudinal exam of the paintings undertaken in a devoted neurological dementia hospital. It covers using cognitive and non-cognitive screening tools and their diagnostic software and using different diagnostic investigations: neuroimaging, neurophysiology and neuropathology.

Additional resources for Suizidgefährdung und Suizidprävention bei älteren Menschen: Eine Publikation der Arbeitsgruppe „Alte Menschen“ im Nationalen Suizidpräventionsprogramm für Deutschland

Sample text

Mabuse, Frankfurt/M Smith J et al (1996) Wohlbefinden im Alter: Vorhersagen aufgrund objektiver Lebensbedingungen und subjektiver Bewertungen. In: Mayer KU, Baltes PB (Hrsg) Die Berliner Altersstudie. Akademie, Berlin, S 497–524 Literatur 19 1 Sonneck G (2000) Krisenintervention und Suizidverhütung. Facultas, Wien Staudinger U, Baumert J (2007) Bildung und Lernen jenseits der 50: Plastizität und Realität. In: Gruss P (Hrsg) Die Zukunft des Alterns. Beck, München, S 240–257 Staudinger U et al (1996) Selbst, Persönlichkeit und Lebensgestaltung im Alter: Psychologische Widerstandsfähigkeit und Vulnerabilität.

2010) konnte nachgewiesen werden, dass alte Menschen mit Suizidversuchen, verglichen mit einer Kontrollgruppe, häufiger unverheiratet waren, allein lebten und unter Einsamkeit litten. Lindner (2009) konnte in seiner Studie zur Suizidalität älterer Männer nachweisen, dass ältere suizidale Männer im Vergleich mit jüngeren ihre langjährigen Beziehungen stärker als sehr konflikthaft erlebten und diese Störungen meistens auch der Auslöser für ihr suizidales Erleben waren. Involviert waren nicht nur Lebenspartnerinnen, sondern auch Kinder, die bei jüngeren suizidalen Männern eine geringere Rolle spielten.

Akiyama 1987) begleitet ein Netzwerk von Personen und sozialen Beziehungen einen Menschen im Lebenslauf wie die Begleitschiffe eines Konvois, die Unterstützungsleistungen bereithalten. Dieses soziale Netzwerk verändert sich mit der Zeit, im Alter in besonderer Weise. Um im Bilde zu bleiben: Es gibt immer weniger Begleitschiffe im Konvoi. Dies wird besonders durch das Modell der sozioemotionalen Selektivität von Carstensen (Carstensen u. Lang 2007) verdeutlicht. Sie geht von folgenden Prämissen aus: Die Gestaltung sozialer Beziehungen steht im engen Zusammenhang mit dem Erhalt des subjektiven Wohlbefindens.

Download PDF sample

Rated 4.38 of 5 – based on 44 votes

About admin